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DIE RÜCKKEHR NACH PEHENDORF, ÖSTERREICH, NACH ÜBER 350 JAHREN

Im Sommer 2006 erfolgte die Rückkehr nach Pehendorf in Niederösterreich. Mehr als 350 Jahre nach der Flucht der Vorfahren. Der Ort liegt idyllisch gelegen im Kreis Zwettl im Waldviertel, umgeben von herrlichen Wäldern.

Burg Rappottenstein wachte damals über unsere Vorfahren, denn sie waren Untertanen der Burgherren.

Blick auf Pehendorf im niederösterreichischen Waldviertel. Hier lebte unsere Familie mindestens zwischen 1630 und 1652.

Die kleine Filialkirche im Ort stand schon als unsere Vorfahren hier noch lebten.

So friedlich wie heute war es nicht immer hier, denn der Dreissigjährige Krieg (1618-48) wütete seinerzeit auch im Waldviertel sehr schlimm. Da die nahe Burg Rappottenstein mehrfach während des Krieges belagert wurde, tauchten immer wieder plündernde Soldaten im Dorf auf und nahmen sich was sie brauchten. Da der Burgeigentümer für den Kriegsdienst ebenfalls Untertanen aus seinem Gebiet dem Kaiser stellen musste, wurden auch die  Männer der dort befindlichen Dörfer mit Gewalt kriegsverpflichtet. Nicht wenige flohen vorsorglich in die Wälder.

Nach dem Ende des Krieges und der wiedereinsetzenden Katholisierung des Landes, flohen die letzten Protestanten im Jahre 1652 ins Ausland. Unsere Familie geriet nach Franken und siedelte ab 1652 in den Dörfern Wörnitz und Erzberg in Bayern und später in Hausen am Bach, Württemberg.

Noch heute zeugen Firmenschilder (wie hier in Hausen am Bach) von der Ansiedlung der Familie.

Sie sind alle Nachkommen des Exulanten David Pfänder aus Österreich. Alles fest in Pfänder-Hand !

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