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FOTOGRAFISCHE EINDRÜCKE DES EXULANTEN-WEGES DER JAHRE 1731/32 DURCH DAS DAMALIGE OSTPREUSSEN

An der Grenze zu Ostpreussen trafen einige Salzburger Exulanten auf die Marienburg (Malbork), dem früheren Stammsitz des Deutschen Ritterordens. Die grösste Backsteinburg der Welt, am Fluss Nogat gelegen. Einst der Stolz der hier angesiedelten Deutschen.

Links: Die Hansehäuser von Elbing (Elblag). Die Stadt war lange eine Rivalin des nahen Danzig, konnte jedoch dessen Stärke nie erreichen. Rechts: Das 1319 gebaute Martkttor in Elbing.

Links: Frauenburg (Frombork) nördlich von Elbing. Eines der Ziele der Salzburger Exulanten. Hier liegt u.a. auch Nikolaus Kopernikus begraben, dessen Onkel hier Bischof war. Rechts: Das Frische Haff bei Tolkemit (Tolkmicko) an der Ostsee. Am rechten Horizont befindet sich die Landzunge der Frischen Nehrung, unweit der Grenze zum heute russischen Teil Ostpreussens.

Ostpreussen - das Land der Alleen und undurchdringlichen Wälder. Gesehen zwischen Preussisch Holland (Paslek) und Heilsberg (Lidzbark Warminski). Rechts daneben die berühmte masurische Seenplatte.

Die damals ostpreussiche Stadt Allenstein (Olsztyn) mit Kathedrale (links) und der alten Burg des Deutschen Ordens.

Links: Neidenburg (Nidzica), Stadt mit der gleichnamigen Burg des Deutschen Ordens. Rechts: Die ehemalige Kapelle des Ordens, der hier 1410 nach der Schlacht von Tannenberg 18.000 Kämpfer verlor. Nach der Konvertierung des Deutschen Ordens zum Protestantismus, verfiel diese Kapelle im Herzen Ostpreussens. Sie war als Erinnerung an die Gefallenen vom Ritterorden errichtet worden

Oben erkennt man durch eine Linie getrennt den heute polnischen Teil im Süden Ostpreussens, nördlich den russischen Teil und ganz im Norden das Memelland in Preussisch-Litauen, welches heute zu Litauen  und Russland gehört. Preussisch Litauen war das von König Friedrich Wilhelm I. für die Salzburger Exulanten vorgesehene Siedlungsgebiet, mit Gumbinnen als geografischem Zentrum. Einige Teile des südwestlichen Ostpreussens gehörten bis 1918 zu Westpreussen, nachdem Westpreussen danach fast vollständig an den neuen Staat Polen fiel, verblieb dieser Teil bis 1945 deutsch.

Links: Die heutige Stadt Gumbinnen (Gusew) liegt auf russischem Gebiet. Rechts: Der Dom von Königsberg (Kaliningrad), der mittlerweile wieder restauriert wurde.

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